Vierjährige sollen vor Einschulung ihr Geschlecht aussuchen

Mathias von Gersdorff

Die Gender-Ideologen haben ein klares Ziel vor Augen: Die Seelen der Kinder entsprechend ihrer irrsinnigen Doktrin zu modellieren.

Die Radikalität der Gender-Ideologie: Schon mit vier Jahren (!), vor der Einschulung, sollen die britischen Kinder wählen, zu welcher sexuellen Orientierung sie sich hingezogen fühlen.

Britische Zeitungen berichteten, wie die Stadträte von Brighton und Hove City in diesem Anliegen Briefe an die Eltern von den Kindern verschickten.

Die Kinder sollten angeben, mit welcher Art von Geschlecht sie sich am ehesten identifizieren können, wobei die Möglichkeit, etwas anderes als Mann oder Frau anzugeben, ausdrücklich zugelassen war.

Die Absicht ist klar: Die Genderisten möchten so früh wie möglich die Kinder verunsichern. Die Kinder sollen keine Gewissheit über ihr Geschlecht und über ihre Persönlichkeit haben. Sie sollen sich fragen, ob ihre empfundene Identität tatsächlich „die richtige“ ist.

Linksintellektuelle und Linksaktivisten bezeichnen diese Art von Maßnahmen als „Identitätspolitik“.

Glücklicherweise gab es aus der Elternschaft heftige Proteste und in ganz Großbritannien Kopfschütteln. Auch der Abgeordnete Andrew Bridgen war entsetzt und sagte: „Die Schulen sollen den Kindern Lesen und Schreiben beibringen und nicht, ob sie ihr Geschlecht austauchen wollen.“

Die Stadtverwaltung wird die Befragung nun überdenken, so Zeitungsberichte.

Dieser Fall lehrt uns zwei Dinge:

Erstens: Die Genderisten sind Propagandisten einer radikalen und fanatische Ideologie, die vor nichts Halt macht, auch nicht vor der Unschuld der Kinder.

Deshalb ist es so wichtig, dass wir immer wieder darauf hinweisen, was Gender wirklich ist. Dies erfahren Sie im Buch „Gender – was steckt dahinter“.

Zweitens: Es ist absolut notwendig, dass wir Widerstand gegen diesen Irrsinn leisten. Ansonsten wird sich Gender der Seelen der Kinder bemächtigen.

Deshalb muss die Aktion „Kinder in Gefahr“ wachsen. Bitte machen Sie Verwandte, Freunde und Bekannte auf unsere Aktion aufmerksam und senden Sie ihnen diesen Link, damit sie Teilnehmer unserer Aktion werden können.

Mit freundlichen Grüßen

Mathias von Gersdorff


Bayern will mehr Vielfalt in der Sexualpädagogik

MÜNCHEN. Die Präsidentin des Bayerischen Lehrerverbandes (BLLV), Simone Fleischmann, hat die neuen „Richtlinien für die Familien- und Sexualerziehung“ in Bayern gelobt. Der im Oktober 2015 vom Kultusministerium des Freistaats Bayern verabschiedete Entwurf, biete die „absolute Chance“, den Gender- und Rollenbegriff eingehender zu behandeln, sagte sie der Nachrichtenagentur dpa.

 

„Viele Fragen der Schülerinnen und Schüler bleiben zu Hause oftmals unbeantwortet. Ganz besonders Homosexualität ist ein großes Thema, bei dem auch die Schulen Verantwortung übernehmen müßen“, meinte Fleischmann.

 

Allerdings hätten die Richtlinien ihrer Meinung nach auch homosexuelle Paare als Eltern thematisieren müßen: „Schwule oder lesbische Elternpaare gibt es immer öfter. Konkret angesprochen wird das Thema aber auch in den neuen Richtlinien nicht.“ Insgesamt sei der Entwurf des Ministeriums „ein Schritt in Richtung einer modernen Familien- und Sexualerziehung, die dem Wandel in unserer Gesellschaft entspricht“.

 

Teenager sollen ihre sexuelle Identität reflektieren

 

Die nach fünfzehn Jahren erstmals veränderten „Richtlinien für die Familien- und Sexualerziehung“ sehen vor, die sexuelle Vielfalt im Unterricht zu thematisieren. Kinder sollen dabei unterstützt werden, „ihre geschlechtliche Identität sowie sexuelle Orientierung zu finden und anzunehmen“.

 

In den Fächern Deutsch, Kunst, Musik, Religionslehre und Ethik sollen die Schüler lernen, verschiedenste sexuelle Orientierungen wie Hetero-, Homo-, Bi-, Trans- und Intersexualität zu akzeptieren. Im Hinblick auf stereotype Geschlechterrollen und Fremdzuschreibungen sollen sie außerdem ihre eigene sexuelle Identität „im Spannungsfeld gesellschaftlicher Normen, sozialer Umwelt und persönlicher Freiheit“ hinterfragen.

 

Auch Pro Familia unterstützt den neuen Fokus auf unterschiedliche Rollen- und Identitätsbilder. Die Themen seien ohnehin seit Jahrzehnten Konsens im größten deutschen Beratungsnetzwerk für sexuelle Aufklärung, sagte eine Beraterin der Nachrichtenagentur. „Für die Lehrer ist Sexualität in der Regel ein schwieriges Thema. Sie sind froh, wenn externe Berater in die Schule kommen, um mit den Schülern über Sexualität zu sprechen.“

 

Lehrerverband für Pro Familia-Beratung

 

Online-Broschüren von Pro Familia, die sich an Teenager richten, betonen, wie normal es sei, „längere Zeit mit beiden Geschlechtern“ zu experimentieren. Sie stellen „viele verschiedene Sex-Praktiken, Stellungen und Varianten“ vor und erklären, wie beispielsweise Oral- und Analverkehr am besten gelinge.

 

Der Bayerische Lehrerverband kritisierte, daß in den Grundschulen keine außerschulischen Experten hinzugezogen werden dürfen. Die vor nun bald sechs Jahren erlassene Anweisung für Grundschulen, sich keine externen Berater, wie Pro Familia oder Donum Vitae, in die Schule zu holen, sollte dringend überdacht werden.